Schülerinnen und Schüler schreiben Geschichte

Schreiben im Geschichtsunterricht: Schreiben wird als eine zentrale Fähigkeit in der Schule und in der Gesellschaft erachtet. Zudem kann Schreiben als Werkzeug für das Denken und Lernen nutzbar gemacht werden (writing to learn): Schreibend setzen sich Schülerinnen und Schüler mit Inhalten auseinander, schreibend stellen sie ihre Ergebnisse dar und ermöglichen so Einblicke in ihr Lernen.

Im Fach Geschichte spielt die Sprache auch auf einer übergeordneten Ebene eine wichtige Rolle: Ge-schichte existiert nur, wenn sie in Sprache gefasst wird. Sprache ist deshalb im Geschichtsunterricht nicht nur Medium der Kommunikation, sondern auch - in der Form von Quellen und Darstellungen - zentraler Unterrichtsgegenstand.

Das Projekt Schülerinnen und Schüler schreiben Geschichte untersucht die Wirksamkeit didaktischer Massnahmen zur Förderung historischen Schreibens im Geschichtsunterricht. Dazu wird eine Schreibintervention im Sinne eines Schreibtrainings durchgeführt. Die begleitende wissenschaftliche Untersuchung geht der Frage nach, inwiefern sich historisches Schreiben der Schülerinnen und Schüler inhaltlich und sprachlich verbessern lässt und ob die fachspezifische Schreibförderung zur Entwicklung historischer Kompetenzen beiträgt.

Gesucht sind nun Geschichtslehrpersonen, die mit ihren Gymnasialklassen im 10. oder 11. Schuljahr (2017/18) an der Intervention (Schreibtraining) oder als Kontrollgruppe (ohne Intervention) teilnehmen. Kontrollgruppen nehmen lediglich an den Tests teil (Zeitaufwand: 2 x 120 Min.). Es besteht die Möglichkeit, an einem zweiten Durchgang teilzunehmen (Januar - Mai 2018).

Weitere informationen und Anmeldung (bis 30. April 2017):

Pädagogische Hochschule FHNW
Institut Forschung und Entwicklung
Zentrum für Politische Bildung und Geschichtsdidaktik
Küttigerstrasse 21
5000 Aarau
Kristine Gollin, Philipp Marti
kristine.gollin@fhnw.ch
philipp.marti@fhnw.ch
Tel. 062 832 02 68
Tel. 062 832 02 62