Messmers fünfter Blog

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Für die letzte 5er-Blog-Serie wählt Kurt Messmer als Anrede «Mine Gnädigen Herren». Es geht um nichts weniger als den bedeutendsten Aufstand der alten Schweiz, den Bauernkrieg von 1653.

Hier der Link zu den fünf Beiträgen, dazu eine Übersicht: http://blog.nationalmuseum.ch/author/kurt-messmer/

Montag, 14. Mai 2018: Was beginnt, hat immer vorher schon begonnen Nach dem Dreissigjährigen Krieg ist vor dem Bauernkrieg. Fette Gewinne verlocken die Untertanen zu hoher Verschuldung. Die Nachkriegsdepression wird verschärft durch neue Steuern und hohe Bussen.

Dienstag, 15. Mai 2018: «Von wegen ganzen Batzen ist dieser Krieg herkon» Nach einer verlustreichen Abwertung proben die Untertanen den Aufstand, grenzüberschreitend. Bald werden die politischen Forderungen wichtiger als die wirtschaftlichen.

Mittwoch, 16. Mai 2018: Unerhört: Bauernbund gegen Herrenbund! Das Epizentrum des Aufstands ist das Entlebuch. Was die vereinigten Bauern im Huttwiler Bundesbrief fordern, ist für diese Zeit unerhört, europaweit.

Donnerstag, 17. Mai 2018: Abrechnung mit den «Herrgotts Lumpen» Teile und herrsche: Mit Lug und Trug hebeln die Herren den revolutionären Bauernbund aus. Danach lassen sie den Aufstand brutal niederschlagen.

Freitag, 18. Mai 2018: Das letzte Wort hat «der uf der blauwen dillen»! Grausame Hinrichtungen sollen weiteren Aufständen vorbeugen. Trotz der Niederlage der Untertanen kann die Obrigkeit nach 1653 nicht schalten und walten, wie sie will.