Publikationseinladung – Call for Papers „Feste - Zwischen Gedenken und Umdeutung“

Das Dossier der Nummer 4.2018 der Zeutschrift Didactica Historica widmet sich dem Thema «Feste - zwischen Gedenken und Umdeutung». Gefragt sind Beiträge aus den Perspektiven der Geschichtsdidaktik, des Geschichtsunterrichts und der Geschichte. Zu diesem inhaltlichen Schwerpunkt, aber auch zu allen anderen Rubriken sind Beiträge erbeten. Die Zeitschrift erscheint in zweifacher Form: zum einen als Heft von rund 60 Seiten und zum anderen als online-Publikation. Sie enthält die Rubriken «Dossier», «Geschichtsdidaktik», «Praxisbeispiele», «Materialien» und Buchbesprechungen.

Die Artikel im «Dossier» enthalten in der Papierversion max. 16'000 Zeichen und mindestens zwei Abbildungen (Bilder, Grafiken, Schemata, Tabellen u.a.). Zusatzmaterial (Texte, Quellen etc. bis max. 16'000 Zeichen) kann online gestellt werden. Wer einen längeren wissenschaftlichen Aufsatz (max. 32'000 Zeichen, mit mindestens drei Abbildungen) zum gleichen Thema online stellen will, kann dies gleichzeitig tun. Dieser Aufsatz wird einem peer review-Verfahren (double blind) unterzogen. 

In der Rubrik «Geschichtsdidaktik» werden Aufsätze zu geschichtsdidaktischer Theoriediskussion und zu geschichtsdidaktischen Forschungsprojekten veröffentlicht. Die lange Version (max. 32'000 Zeichen, mit mindestens drei Abbildungen) erscheint online. Sie wird einem peer review-Verfahren (double blind) unterzogen. Die kurze Version (max. 16'000 Zeichen, mindestens zwei Abbildungen) erscheint in der Papierversion.

In der Rubrik «Praxisbeispiele / Unterrichtsmaterialien / Aktualitäten» werden in Papierformat Aufsätze publiziert (max. 16'000 Zeichen, mindestens zwei Abbildungen (Bilder, Grafiken, Schemata, Tabellen u.a.). Weitere Materialien (Texte, Quellen etc. bis max. 16'000 Zeichen) können online gestellt werden.

Anmeldung von Beiträgen (mit Arbeitstitel) sind erbeten bis zum 28. Februar 2017

Einreichedatum der Beiträge ist der 15. Juni 2017

Bitte beachten Sie die Vorgaben des Style Sheet!

Anmeldungen, Einreichungen von Beiträgen und Anfragen:

beatrice.ziegler@fhnw.choder markus.furrer@phlu.ch

Inhaltliche Präzisierung:

Zum Thema: Feste – Zwischen Gedenken und Umdeutung

Welches waren und sind die Funktionen von Gedenkfeiern und Zeremonien, Volksfesten, Fasnacht, Feiertagen und anderer lokaler, regionaler oder nationaler Festlichkeiten in vergangenen und gegenwärtigen Gesellschaften? Welchen Umgang mit der Vergangenheit / Geschichte manifestieren diese Festlichkeiten?

Die Reflexion über die Thematik eröffnet folgende Perspektiven:

  • Festlichkeiten haben immer wieder in besonderem Masse der Stärkung und Tradierung von Identität und Zugehörigkeit gedient. Welche Strategien der Offenheit können entwickelt werden?
  • Festlichkeiten sind Zurschaustellung und Befestigung von Macht(verhältnissen). In welchen Konstellationen können sie auch als Anlass zur regelüberschreitender Umdeutung verstanden werden?
  • Im 19. und 20. Jahrhundert dienten offizielle Feste der Konstruktion einer nationalen Gedenkkultur? Gibt es dafür besondere Beispiele?
  • Welches sind die Möglichkeiten des Geschichtsunterrichts, damit Kinder und Jugendliche mit den Ambivalenzen und Deutungskonflikten solcher Anlässe vertraut werden und eine eigene Haltung  entwickeln können?